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// Das Projekt

WeDressFair, ein Unternehmen mit Mission

Warum wir diesen Shop gegründet haben, was in unserer Satzung steht und was wir immer noch nicht können.

Die Bestandsaufnahme

Alternativen für eine andere Ernährung sind längst etabliert, und heute ist es relativ „einfach“, regionale oder Bio-Produkte zu finden.

Bei Kleidung erschien uns die Frage viel komplizierter. Nicht, weil es schwer wäre, Marken für ethische Mode zu finden, denn es gibt sie, sondern weil sie viel schwerer zu finden sind als die Textilriesen.

Und wie soll man bei all den Begriffen den Überblick behalten: umweltbewusst, recycelt, ethisch, verantwortungsvoll, umweltfreundlich oder auch solidarisch …

Also … WeDressFair?

Wir wollten das Gleichgewicht wiederherstellen. Denen Sichtbarkeit geben, die sie am meisten verdienen. Und die Begriffe vereinheitlichen, den Fragen auf den Grund gehen, damit alle selbst entscheiden können. Denn davon sind wir überzeugt: Wer nicht Bescheid weiß, hat keine echte Wahl.

Der Wunsch, unseren Beitrag zu leisten

Deshalb haben wir unsere wichtigsten Missionen festgelegt:

  • Jedem Verbraucher (der es braucht) ermöglichen, ein Kleidungsstück zu finden, das zu ihm passt, sowohl im Stil als auch in seinen Werten.
  • Marken sichtbar machen, die auf starken Werten wie dem Respekt vor Arbeitskräften und Umwelt aufgebaut sind.
  • Das Gemeinwohl und die Entfaltung jedes Einzelnen in den Mittelpunkt unseres Unternehmensmodells stellen.
  • Die Textilindustrie transparenter machen, indem wir den Zugang zu Informationen fördern.

Der Wunsch, ein anderes Unternehmensmodell aufzubauen

Von Anfang an war uns klar: Die Aufgabe eines Unternehmens ist zwar, ein Problem zu lösen, aber auch, der Gemeinschaft zu dienen und zur Entfaltung der Menschen beizutragen, die dort arbeiten, sowie aller Beteiligten.

Wir wollten diese Aufgaben erfüllen, indem wir sie in unserer Satzung festgeschrieben haben. Seit 2014 und dem Hamon-Gesetz ist es möglich, die Grundsätze der Sozial- und Solidarwirtschaft in der Unternehmenssatzung zu verankern, um das Gemeinwohl und die Wertschätzung der Menschen in den Mittelpunkt des Unternehmens zu stellen.

Es sind vier Grundsätze:

  • Einen sozialen Nutzen verfolgen.
  • Mindestens 50 % der Gewinne wieder in das Unternehmen investieren.
  • Demokratisch entscheiden: eine Person, eine Stimme.
  • Gehälter begrenzen: Das höchste Gehalt darf höchstens das 10-Fache des niedrigsten betragen, und der Durchschnitt der 5 höchsten Gehälter darf das 7-Fache des Mindestlohns (SMIC) nicht übersteigen. Und selbst das finden wir noch enorm.

Und wenn man genauer hinschaut, sollten eigentlich alle Unternehmen diese Satzung haben, findest du nicht?

Im gesamten Ansatz konsequent sein

Wir haben WeDressFair gegründet, damit sich die Mode und die Welt nachhaltig verändern. Und für uns heißt das, dass alles, was wir tun, stimmig sein muss.

Rechtsform, Unternehmensführung, Energie, Transport, Finanzierung, Verpackung, Gründungsbegleitung, Unterstützung von Vereinen.

Unsere Entscheidungen sind sicher nicht in jedem dieser Bereiche die besten, aber es ist uns wichtig, dich daran teilhaben zu lassen.

Energie

Unsere Läden und Büros werden mit erneuerbarer Energie des Anbieters ENERCOOP versorgt.

Verbesserungspotenzial

Über einen nachhaltigeren Hosting-Anbieter für unsere Server nachdenken.

Verpackung und Transport

In unserem Onlinehandel verursacht die Logistik die größte Umweltbelastung. Heute setzen wir auf Verpackungen, die zu 100 % recycelbar und kompostierbar sind.

Wir erhalten die Kleidung in Plastikhüllen, die recycelt, wiederverwendet oder teilweise einfach aus Plastik sind. Wir haben uns entschieden, sie zu entfernen, bevor wir dir die Teile schicken. Warum? Weil wir einen Großteil davon wiederverwenden und in unserer geliebten Region Lyon die Mülltrennung erweitert wurde: Wir können sie recyceln.

Für den Transport nutzen wir derzeit Colissimo. Der Dienstleister misst seine Auswirkungen, reduziert seine Emissionen und kompensiert den Rest.

Verbesserungspotenzial

Unsere gesamte Transportbilanz messen. Alternative Verpackungs- und Versandlösungen wie Repack oder Click & Collect anbieten.

Wem WeDressFair heute gehört

Antoine Coulaud, Initiator und Mitgründer, hält 45 %. Marie Nguyen, Mitgründerin, hält 35 %. Kévin Chavanne, technischer Leiter und Gesellschafter, hält 20 % von WeDressFair.

Wir sind alles andere als perfekt

Viele Fragen sind noch offen:

  • Wachstum und Sozial- und Solidarwirtschaft: Wo hören wir auf?
  • Kann es Unternehmen mit kalkuliertem, maßvollem und begrenztem Wachstum geben?
  • Unsere Wirkung messen: Wie und durch wen?

Was wir von den Marken verlangen, die wir verkaufen

Die oben genannten Missionen ergeben nur Sinn, wenn sie sich in überprüfbare Kriterien übersetzen lassen. Genau dafür gibt es unsere Auswahlcharta.